Bei Innsikteriet haben wir schon immer Online-Lösungen in unserem Werkzeugkasten gehabt, aber wir haben sie viel sporadischer eingesetzt als die klassischen methodischen Ansätze. Die Situation, in der wir uns befinden, hat dies über Nacht geändert – und Online-Plattformen weitaus relevanter gemacht. Hier sind unsere Erfahrungen und Überlegungen in Bezug auf die Implementierung von Online-Insights.
Vorteile von Online-Gemeinschaften
Bei einer Online-Gruppe liegt die ideale Zusammensetzung zwischen 3 und 6 Teilnehmern. Sie können zwischen 90 und 120 Minuten dauern, aber Sie sollten anfangs etwas mehr Zeit einplanen, um zu prüfen, ob die Technik (Audio und Video) für alle Beteiligten (Moderator, Teilnehmer und Beobachter) funktioniert. Die meisten Plattformen verfügen über erweiterte Funktionen in Bezug auf die Anzeige von Stimuli (Bildschirmfreigabe), individuelle Antworten (Chat) und die Verwaltung und Kontrolle der Teilnehmer. Die Vorteile sind:
- Weniger geografische Einschränkungen (Sie können Teilnehmer aus dem ganzen Land einsetzen).
- Bequem und zeitsparend für die Teilnehmer, da sie nicht zu einem zentralen Testzentrum/Tagungsraum reisen müssen.
- Die Tatsache, dass sich die Teilnehmer gegenseitig sehen können, ermöglicht eine größere Beteiligung als bei einer Telefonkonferenz.
- Bei manchen Projekten kann es einfacher sein, eine schwer zu erreichende Zielgruppe zu erreichen.
- Online-Fokusgruppen können kostengünstiger sein als traditionelle, persönliche Gruppendiskussionen. Die Kosten hängen von der verwendeten Plattform und der Anzahl der Teilnehmer ab.
Herausforderungen mit Online-Gemeinschaften
Online-Gruppen können in einigen Fällen einfach und schnell eingerichtet und in Betrieb genommen werden. Sie geben uns auch ein größeres Universum an Teilnehmern, da wir weniger davon abhängig sind, in einem begrenzten geografischen Gebiet zu bleiben. Nach den Erfahrungen von Insight gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.
- In physischen Gruppendiskussionen ist es für einen erfahrenen Moderator einfacher, die Dynamik und Interaktion zwischen den Teilnehmern anzuregen. Bei Online-Gruppen ist dies schwieriger. Nicht unmöglich, aber im Vergleich zu traditionellen Gruppengesprächen reduziert.
- Technologie wird immer ein zu berücksichtigendes Element sein. Obwohl die Lösungen einfacher und zuverlässiger geworden sind, funktionieren sie nicht immer wie geplant.
- Online-Fokusgruppen sind etwas weniger in der Lage, die Details und Nuancen zu erfassen, wenn mehrere Personen in einem gemeinsamen Raum versammelt sind. Die Körpersprache und die Fähigkeit, sich gegenseitig zu lesen, sind etwas eingeschränkt.